Messe pour orgue

Donnerstag | 6.8.26 | 20 Uhr | Pauluskirche

im Rahmen der Zehlendorfer Sommerkonzerte 2026

Messe pour orgue: Eine Orgelmesse aus dem hochbarocken Frankreich!

Nicolas de Grigny Messe aus dem „Premier Livre d’Orgue“

Nicolas de Grigny (1672–1703) gilt trotz seines frühen Todes und nur einer vollendeten Sammlung liturgischer Orgelmusik als bedeutendster Komponist des französischen Hochbarock. Begeistert von Grignys Musik, schrieb der fünfzehnjährige Bach um 1700 das dessen komplettes „erstes Orgelbuch“ ab. Auf der „französischen“ Orgel der Pauluskirche entfaltet diese Musik ihre originale eigentümliche majestätische Größe.

James Wood ist international erfolgreich als vielseitiger Musiker: Er dirigierte renommierte Ensembles wie den RIAS Kammerchor und das BBC Symphony Orchestra und wirkt zur Zeit als Gastprofessor für Komposition an der Hanns Eisler Hochschule für Musik Berlin.

James Wood Orgel

Eintritt 15€ (Abendkasse).

Schüler*innen, Studierende, Auszubildende 5€

MS. Found in a bottle

Donnerstag | 30.7.26 | 20 Uhr | Pauluskirche

im Rahmen der Zehlendorfer Sommerkonzerte 2026

MS. Found in a bottle: Eine romantische Schauergeschichte von Edgar Allan Poe – mit Live-Musik

Ein verirrter Handlungsreisender findet sich auf einem geisterhaften Schiff wieder, das von immer heftigeren Winden angetrieben unkontrolliert Richtung Südpol driftet. Schon ragen an beiden Seiten des Schiffes riesige Eiswände empor – die Besatzung scheint ihn nicht zu bemerken und an Bord finden sich überall merkwürdige antike Messinstrumente… was haben sie zu bedeuten?

Barbara Köbele Violine

Malik Ouambo Stimme und Live-Elektronik

Fabian Luchterhandt Klavier und Orgel

Eintritt 15€ (Abendkasse).

Schüler*innen, Studierende, Auszubildende 5€

Melodien über Melodien

Donnerstag | 23.7.26 | 20 Uhr | Pauluskirche

im Rahmen der Zehlendorfer Sommerkonzerte 2026

„Melodien über Melodien“: Romantische Kammermusik von Robert Schumann und Johannes Brahms

J. Brahms: Violinsonate A-Dur opus 100

R. Schumann: Klavierquartett Es-Dur opus 47

Sophia Eschenburg Violine

Johanna Kegel Viola

Zoë Nagle Violoncello

Fabian Luchterhandt Klavier

Eintritt 15€ (Abendkasse).

Schüler*innen, Studierende, Auszubildende 5€

Zwei Orgeln im Dialog

Donnerstag | 16.7.26 | 20 Uhr | Pauluskirche

im Rahmen der Zehlendorfer Sommerkonzerte 2026

Fabian Luchterhandt und Gerhard Luchterhandt an den beiden großen Orgeln der Pauluskirche – mit „doppelchörigen“ Bearbeitungen der Orgelwerke von J. S. Bach

Johann Sebastian Bach:

Fantasie und Fuge g-Moll (BWV 542)

Fantasie und Fuge c-Moll (BWV 537)

Fantasie G-Dur „Pièce d’orgue“ (BWV 572)

u. a.

Eintritt 15€ (Abendkasse).

Schüler*innen, Studierende, Auszubildende 5€

Eröffnung der Zehlendorfer Sommerkonzerte

Samstag | 4. Juli 2026 | 18 Uhr | Pauluskirche

Brahms Schicksalslied

Mendelssohn Wie der Hirsch schreit (Psalm 42)

Bach Jesu meine Freude

Kantorei der Reformierten Kirche zu Leipzig

Orchester „Fleur de lis“

Anna Schote Sopran

Alena Hartmann Leitung

Karten für 25€ | 20€ | 5€ an der Abendkasse

Zehlendorfer Sommerkonzerte

Konzertreihe vom 4. Juli bis 6. August 2026

Seien Sie herzlich eingeladen zu einer neuen Konzertreihe im Sommer 2026: Zum Auftakt am Samstag, 4.7., bringen Orchester und Chor der Reformierten Kirche Leipzig drei Höhepunkte der Chorliteratur mit nach Zehlendorf: Bachs fünfstimmige Motette und die sinfonische Kantate „Wie der Hirsch schreit“ von Felix Mendelssohn, dazu Brahms’ „Schicksalslied“ nach einem Text von Friedrich Hölderlin eröffnen die ersten Zehlendorfer Sommerkonzerte.

Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Orgel-, Kammer- und Klaviermusik und einer musikalischen Geschichte lassen wir die folgenden fünf Donnerstag-Abende ausklingen – und im Anschluss an die Konzerte noch mit einem Glas Wein vor der Kirche. Seien Sie unbedingt dabei!

Sa | 4.7.26 | 18 Uhr | Eröffnungskonzert

mit Chor und Orchester der Reformierten Kirche zu Leipzig…

Johannes Brahms Schicksalslied

Felix Mendelssohn Bartholdy Wie der Hirsch schreit

Johann Sebastian Bach Jesu meine Freude

Kantorei der Reformierten Kirche zu Leipzig

Orchester „Fleur de lis“

Anna Schote Sopran

Alena Hartmann Leitung

Karten für 25€ | 20€ | 5€ an der Abendkasse

Do | 9.7.26 | 20 Uhr | Klavierabend mit Catalin Serban

Debussy, Rachmaninov, Liszt…

Claude Debussy Images I

Sergej Rachmaninov aus den Études-tableaux (op. 39)

Franz Liszt aus den Années de pèlegrinage I | Paraphrase über Verdis Rigoletto

Farbklänge, leuchtende und schattigere Akkorde, transparente Texturen und dichte Flächen formen sich zu musikalischen Bildern davon, was die Natur in den Menschen auslöst: Die Melancholie eines Alpentals, von fernem Glockengeläut erfüllt, der geheimnisvolle Schimmer einer Reflexion über dem See oder die majestätische Düsternis einer von Zypressen gekrönten Grabesinsel…

Catalin Serban, in Bukarest geboren, lebt in Berlin, konzertiert und unterrichtet an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und der Musikhochschule Lübeck.

Do | 16.7.26 | 20 Uhr | Zwei Orgeln im Dialog

„Doppelchörige“ Orgelwerke von J. S. Bach…

J. S. Bach Fantasie und Fuge g-Moll (BWV 542), Fantasie G-Dur „Pièce d’orgue“ (BWV 572) u. a.

Die kleinere der beiden Orgeln in der Pauluskirche imitiert den Stil der Orgeln Johann Sebastian Bachs sehr originalgetreu, weshalb seine Musik auf diesem Instrument unvergleichlich schön klingt. Doch auch auf der Südempore steht eigentlich eine „Bach-Orgel“: Die symphonischen Orgeln von Aristide Cavaillé-Coll, denen sie originalgetreu nachempfunden ist, waren für eine orchestrale Vorstellung von Bachs Musik konzipiert. Wie klingen Bachs Orgelwerke, wenn dabei zwei unterschiedliche Orgeln zusammen spielen? Im Wechsel, oder sogar gleichzeitig – wie die einander gegenüberstehenden Chöre in der Matthäuspassion?

Gerhard & Fabian Luchterhandt Orgel

Do | 23.7.26 | 20 Uhr | Melodien über Melodien

Kammermusik von Brahms und Schumann…

Robert Schumann Klavierquartett Es-Dur

Johannes Brahms Violinsonate A-Dur

Klaus Groths Gedicht „Wie Melodien zieht es mir leise durch den Sinn…“ wird zum Motto dieses Konzertes: Brahms zitiert in seiner 2. Violinsonate seine eigene Melodie, die er kurz zuvor zu Groths Text komponiert hat. Und Schumanns Quartett ist nicht nur berühmt für die überirdisch schöne Cellomelodie des 3. Satzes – im ersten Satz erklingt zudem mehrfach ein bekanntes Kirchenlied… haben Sie es erkannt?

Sophia Eschenburg studierte in Lübeck und Leipzig (u. a. bei Prof. Tobias Feldmann), war Orchesterakademistin an der Komischen Oper Berlin und ist seit 2026 Mitglied der Kammerakademie Potsdam. Daneben bildet die Kammermusik einen Schwerpunkt ihres Musizierens: Gemeinsam mit Fabian Luchterhandt musiziert sie regelmäßig und seit vielen Jahren in unterschiedlichen Besetzungen, im Mittelpunkt steht dabei immer wieder die Musik von Johannes Brahms.

Sophia Eschenburg Violine

Clara Schmid Viola 

Zoë Nagle Violoncello 

Fabian Luchterhandt Klavier

Do | 30.7.26 | 20 Uhr | MS. Found in a bottle

Eine romantische Schauergeschichte von Edgar Allan Poe, mit eigener Musik…

Ein verirrter Handlungsreisender findet sich auf einem geisterhaften Schiff wieder, das von immer  heftigeren Winden angetrieben unkontrolliert Richtung Südpol driftet. Schon ragen an beiden Seiten des Schiffes riesige Eiswände empor – die Besatzung scheint ihn nicht zu bemerken und an Bord finden sich überall merkwürdige antike Messinstrumente… was haben sie zu bedeuten?

Malik Ouambo Stimme und Elektronik

Barbara Köbele Violine 

Fabian Luchterhandt Klavier und Orgel

Do | 6.8.26 | 20 Uhr | Messe pour orgue

Orgelzyklus aus dem barocken Frankreich…

Nicolas de Grigny Messe aus dem „Premier Livre d’Orgue“

Nicolas de Grigny (1672–1703) gilt trotz seines frühen Todes und nur einer vollendeten Sammlung liturgischer Orgelmusik als bedeutendster Komponist des französischen Hochbarock. Begeistert von Grignys Musik, schrieb der fünfzehnjährige Bach um 1700 das dessen komplettes „erstes Orgelbuch“ ab. Auf der „französischen“ Orgel der Pauluskirche entfaltet diese Musik ihre originale eigentümliche majestätische Größe.

James Wood ist international erfolgreich als vielseitiger Musiker: Er dirigierte renommierte Ensembles wie den RIAS Kammerchor und das BBC Symphony Orchestra und wirkt zur Zeit als Gastprofessor für Komposition an der Hanns Eisler Hochschule für Musik Berlin.

James Wood Orgel

ROSSINI: PETITE MESSE SOLENNELLE

Sommerkonzert der Pauluskantorei: Rossinis
„kleine“ große Messe in der Originalfassung
für zwei Klaviere und Harmonium


Zehlendorfer Pauluskantorei
Fabian Luchterhandt Leitung

Eintritt 18 € | 15 € | Erm. an der Abendkasse

-> zu den Tickets

MUSIC AT LUNCHTIME: IMPROMPTUS, DIE SCHUMANN (NIEMALS) KOMPONIERT HAT

Variationen von Robert & Clara Schumann
und Improvisationen über Schumanns Kompositions-
entwürfe


Fabian Luchterhandt Klavier und Moderation

MUSIC AT LUNCHTIME: DES KNABEN WUNDERHORN

Ausschnitte aus Gustav Mahlers Liederzyklus


Katharina Heiligtag Mezzosopran
Tobias Müller-Kopp Bariton
Philipp Mayers Klavier

IMPRO NIGHT LOUNGE

LANGE NACHT DER IMPROVISATION
– im Rahmen der Nacht der offenen Kirchen
Getränke und kleine Snacks in der Pausen

20 Uhr | scripted


Was passiert mit einer Improvisation, wenn man sie fest-
hält? Wird sie dann zur Komposition – und was ändert
sich dabei eigentlich? Wie klingt improvisatorische Frei-
heit – oder gibt es so etwas gar nicht?
Improvisation „im Duo“ mit einem Video und
Musik von Alexander Skrjabin (2. Klaviersonate)


Fabian Luchterhandt Klavier


21 Uhr | DER TEUFEL SPIELT AUF


Als Mephisto die Musik in der Dorfschänke zu öde wird,
reißt er dem ersten Musikanten seine Geige aus der Hand
und… der Rest ist Geschichte. Wir fragen uns aber: Wie
hätte sein Teufelswalzer wohl geklungen, wenn er eine
symphonische Orgel UND einen Konzertf lügel dabei ge-
habt hätte?
Improvisationen über den berühmten
„Mephisto-Walzer“ von Franz Liszt


Julius & Fabian Luchterhandt Orgel & Klavier


22 Uhr | ELECTRIC MEMORY


Ambient Music für Live Processed Recording und
ein bis vier Tasteninstrumente


Julius & Fabian Luchterhandt Orgel & Klavier
Jakob Rieke Live-Elektronik

MUSIC AT LUNCHTIME: YOUNG GENERATION – fällt aus!

Aufgrund von Krankheit entfällt die Veranstaltung leider.

Studierende der Universität der Künste Berlin
an den Orgeln der Pauluskirche

Eintritt frei

,,Aufgefahren“

Improvisierte musikalische Aufstiege
im Stil verschiedener Jahrhunderte
und Worte zu Christi Himmelfahrt


Fabian Luchterhandt Orgel und Klavier
Donata Dörfel Lesungen

MUSIC AT LUNCHTIME: TRAUMTÄNZE

Musik für Violine und Klavier
von Maurice Ravel (Violinsonate G-Dur) u.a.


Leanne McGowan Violine
Fabian Luchterhandt Klavier

Eintritt frei

KANTATENGOTTESDIENST

J. S. Bach: Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust (BWV 170)
Anna Heinecke Mezzosopran
Barockensemble
Fabian Luchterhandt Leitung und Orgel

MUSIC AT LUNCHTIME: THE LONDON CHORUS

Deutsche und englische Chormusik von Brahms,
Vaughan Williams u.a.

Eintritt frei

MUSIC AT LUNCHTIME: YOUNG GENERATION


Diana Bojanic (Universität der Künste Berlin)
an den Orgeln der Pauluskirche

Eintritt frei

Inmitten tiefster Traurigkeit ist ein Schritt zu vernehmen

Kammermusik von Lili Boulanger

und Worte zum Karfreitag

Maj Hansen Sopran

Luiza Labouriau Violine

Martin Knörzer Violoncello

Fabian Luchterhandt Klavier und Orgel

Pastorin Donata Dörfel Lesungen

Eintritt frei

Passionskonzert

Felix Mendelssohn-Bartholdy

Aus tiefer Not schrei ich zu dir (op. 23)

Johann Sebastian Bach

Orchestersuite h-Moll (BWV 1067)

u. a.

Laure Mourot Traversflöte

Pauluskantorei

Barockensemble

Fabian Luchterhandt Leitung

20€ bei freier Platzwahl

Ermäßigte Karten an der Abendkasse

Details zu den Eintrittspreisen und zum Kartenvorverkauf unter paulusgemeinde-zehlendorf.de/konzerte

O Mensch, bewein dein Sünde groß

Orgelmusik zur Passionszeit von J. S. Bach

Fabian Luchterhandt an der Bach-Orgel

Eintritt frei

MITTAGSMUSIK CLXXI
„WHAT COMES NEXT?“

„WHAT COMES NEXT?“
– unvollendete und verloren gegangene Musik
für Orgel und Klavier von Johann Sebastian Bach

Wie geht es weiter,
wenn der Notentext in der Mitte abbricht?

Von Johann Sebastian Bach sind zahlreiche unvollständige Werke überliefert. Manche davon hat er selbst nicht vollendet, bei anderen sind über die Jahrhunderte Teile der Musik verloren gegangen. Lassen sich solche Stücke überhaupt aufführen? Soll man versuchen, sie „in Bachs Sinne“ zu vervollständigen? Sollte die Musik lieber an der Stelle abbrechen, wo Bachs Originalkomposition endet, sodass man die Unvollständigkeit hören kann? Oder wird man seiner Musik besser gerecht, indem man ihr eigene Fortführungen gegenüberstellt, die gar nicht nach Bach klingen? Vielleicht sogar improvisierte, die spontan aus dem Moment heraus entstehen?

In meinem ersten Konzert in der Pauluskirche geht es um Weiterführung, Anknüpfung, Fortspinnung; um Brüche, Veränderungen und hörbare Neuanfänge und wie sie sich überbrücken lassen, sodass aus jahrhundertealten Werken und spontanen Entscheidungen ein großes Ganzes entsteht. Seien Sie herzlich dazu eingeladen!

Fabian Luchterhand

Fabian Luchterhandt studierte Kirchenmusik, Klavier, Improvisation und Musiktheorie in Lübeck, Toulouse und Freiburg. Zum 1.1.26 übernimmt er als Nachfolger von Cornelius Häußermann die Stelle des Kirchenmusikers an der Zehlendorfer Pauluskirche.