BACH & VIVALDI

Johann Sebastian Bach

– Kantate BWV 170 – Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust

für Alt, Oboe d’amore, Flauto traverso, Organo obbligato, Streicher und Continuo

– Concerto d-moll BWV 969

Antonio Vivaldi

“Qui sedes“ aus „Gloria“ KV 589

Franziska Markowitsch- Mezzosopran

William Peart – Orgel

Paulus-Ensemble – Cornelius Häußermann Leitung &Orgel

In unserer Reihe der Bach-Kantaten erklingt die Kantate BWV 170 – „metapherntriefende” Texte von Georg Christian Lehms hat Bach in dieser Solokantate vertont: die „friedliche Himmelseintracht“ versus „Höllensünde“. Von elysischer Geborgenheit über schmerzliches Mitleiden bis hin zur heftigen Weltablehnung erklärt sich aus den Spannungen des Librettos: Durch „Rachsucht“ und ihre Unvernunft geht die Menschheit mit ihrer Freiheit unverantwortlich um.

,,Die Welt, das Sündenhaus, | Bricht nur in Höllenlieder aus
Und sucht durch Hass und Neid | Des Satans Bild an sich zu tragen.
Ihr Mund ist voller Ottergift,| Der oft die Unschuld tödlich trifft,
Und will allein von Racha sagen …: … Mir ekelt mehr zu leben“
Unter allen fünf nach heutigem Wissensstand authentischen Konzerttranskriptionen Bachs für Orgel ist das Concerto d-Moll, BWV 569 am bedeutendsten. Es entstammt Vivaldis berühmtem, 1711 in Amsterdam im Druck erschienenen „L’Estro Armonico“ und ist dort als Concerto in d-Moll für zwei Violinen, Violoncello, Streicher und Basso continuo ausgewiesen.

Eintritt 15,- €